Die tiergestützte Intervention mit dem Pferd eignet sich für Menschen mit körperlichen, seelischen oder sozialen Schwierigkeiten unterschiedlichster Ausprägung und spricht alle Altersgruppen an - von Kleinkindern, die beispielsweise motorische Auffälligkeiten zeigen, bis hin zu Senioren, die aufgrund altersbedingter Beeinträchtigungen Unterstützung benötigen. Eine reiterliche Vorbildung oder Wissen über den Umgang mit dem Pferd sind nicht von Nöten.
Insbesondere Menschen, die im Zuge ihrer Beeinträchtigung therapiemüde geworden sind, wissen die ungezwungene, ressourcenorientierte Arbeit mit dem Co-Therapeut Pferd sehr zu schätzen.

 

Vor allem für Erwachsene kann der ungestörte, freundliche Kontakt zum Partner Pferd sehr unterstützend und hilfreich sein. Allein die Stunde Ruhe und positive Auszeit ist für viele schon ein wichtiger Anker, um neue Kraft und Energie zu schöpfen .

 

Kinder und Jugendliche können in der pädagogischen Förderung mit dem Pferd spielerisch wertvolle Impulse für eine positive Entwicklung erhalten. Neben den individuellen Förderzielen stehen Freude und Spaß im Vordergrund.

Therapeutisches Reiten wirkt auf vielen verschiedenen Ebenen und stellt so auch eine geeignete Hilfestellung bei den unterschiedlichsten Symptomen und Ursachen dar. Falls Sie nicht sicher sind, ob die Arbeit mit dem Pferd für Sie eine geeignete Methode darstellt, so zögern Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren. Ich werde Ihnen sehr gerne Ihre Fragen beantworten.
 

Im Folgenden sind beispielhaft einige Indikationen genannt, bei denen wertvolle Impulse zur Besserung der Symptome gesetzt werden können:


- ADS/ADHS
- Akute Krisensituationen/belastende Lebensumstände wie z.B. Trennung, Trauer, Schwierigkeiten im beruflichen/schulischen Leben
- Altersbedingte Beeinträchtigungen (z.B. Alzheimer)
- Ängste/Panikattacken
- Autismus
- Belastungs -und Anpassungsstörungen
- Chronische Schmerzen
- Depression
- Entwicklungsverzögerungen/Teilleistungsstörungen im motorischen, sprachlichen oder schulischen Bereich
  (z.B. Dyskalkulie, Lese-Rechtschreibschwäche)

- Erschöpfungssyndrome, Burn Out
- Essstörungen
- Konzentrationsstörungen, Wahrnehmungsstörungen
- Multible Sklerose/Spastik (im akuten Schub kontraindiziert)

- Mutismus
- Sucht     
- Trisomie 21
- Unterstützung/Stabilisierung Angehöriger von pflegebedürftigen Menschen
- Verhaltensauffälligkeiten/Beeinträchtigung sozialer Kompetenzen
  (Kontaktschwierigkeiten, fehlendes Selbstbewusstsein, Aggression etc.)  
- Zwangsstörungen


Optimalerweise findet das Therapeutische Reiten in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt statt (Ihre schriftliche Einverständniserklärung natürlich vorausgesetzt) und versteht sich als supportive Maßnahme zu konventionellen Therapiemethoden.

 
Bei schwerwiegenden Problemen ist eine fachgerechte Diagnose durch einen Arzt unerlässlich.
Möglichen Kontraindikationen sollten durch eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgeschlossen werden.

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